---
title: "Strombeschaffung: Festpreis, Tranchen oder Spot? | e-nova"
canonical_url: "https://www.e-cura.de/gewerbestrom/beschaffung"
last_updated: "2026-10-14T09:00:00+02:00"
meta:
  description: "Energiekosten senken im Gesundheitswesen. Kostenlos, transparent, unverbindlich."
  "og:description": "Festpreis, Tranchenmodell, Spot-/Indexpreis oder strukturierte Beschaffung: wie die Modelle funktionieren, wann welches passt, Beispielrechnung mit Preisspitzen."
  "og:title": "Strombeschaffung für Unternehmen: — Festpreis, Tranchen oder Spot?"
---

Gewerbestrom11 Min LesezeitStand 14. Oktober 2026

# **Strombeschaffung für Unternehmen: **Festpreis, Tranchen oder Spot?

Unternehmen kaufen Strom auf drei Grundwegen ein: als Festpreis, der vor Lieferbeginn für die ganze Laufzeit fixiert wird, als Tranchenmodell, bei dem Teilmengen zu mehreren Zeitpunkten am Terminmarkt gesichert werden, oder zum Spot- bzw. Indexpreis der Day-Ahead-Börse. Der Festpreis bietet Budgetsicherheit gegen einen Risikoaufschlag, der Spotpreis ist im Mittel oft günstiger, gibt aber jede Preisspitze ungefiltert weiter. Welches Modell passt, hängt von Verbrauchsgröße, Lastprofil und davon ab, wie viel Preisschwankung Ihr Budget verträgt.

**01****Überblick**

## **Welche Beschaffungsmodelle für Gewerbestrom gibt es?**

Am Markt haben sich vier Modelle durchgesetzt: **Festpreis**, **Tranchenbeschaffung**, **Spot- bzw. Indexpreis** und die **strukturierte Beschaffung** mit eigenem Portfoliomanagement. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer das Preisrisiko trägt und zu welchem Zeitpunkt der Energiepreis feststeht.

Wichtig zur Einordnung: Die Modelle betreffen nur den **Energieanteil** des Strompreises, also Beschaffung und Vertrieb. Netzentgelte, Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgabe sind regulierte Bestandteile und für alle Modelle gleich. Bei vielen Gewerbekunden macht der Energieanteil nur rund 40 bis 50 Prozent des All-in-Preises aus. Wie sich der Gesamtpreis zusammensetzt, steht im Artikel zu [Gewerbestrompreisen 2026](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/preise).

_**Beschaffungsmodelle im Vergleich**_

| **Modell** | **Preis steht fest** | **Wer trägt das Risiko** | **Typische Zielgruppe** |
| --- | --- | --- | --- |
| **Festpreis** | bei Vertragsschluss, für die gesamte Laufzeit | Versorger (gegen Risikoaufschlag) | Kleingewerbe, Mittelstand, SLP und kleinere RLM-Kunden |
| **Tranchenmodell** | schrittweise, mit jeder fixierten Tranche | geteilt: Kunde trägt Zeitpunkt-Risiko, Versorger Mengen-/Strukturrisiko | RLM-Kunden ab etwa 500.000 kWh/Jahr |
| **Spot-/Indexpreis** | erst nach der Lieferung (monatliche Abrechnung) | Kunde vollständig | flexible Verbraucher, Speicher, große Lasten mit Lastverschiebung |
| **Strukturierte Beschaffung** | laufend, je nach Strategie | Kunde, mit eigenem Risikomanagement | Industrie, meist ab mehreren GWh/Jahr |

Die Mengengrenzen sind Orientierungswerte aus der Marktpraxis, keine festen Schwellen.

**02****Terminmarkt**

## **Wie funktioniert der Terminmarkt für Strom (EEX Base und Peak)?**

Am Terminmarkt wird Strom heute für eine Lieferung in der Zukunft gehandelt. Für Deutschland läuft dieser Handel vor allem über die [European Energy Exchange (EEX)](https://www.eex.com/en/markets/power/german-power-markets) mit den Phelix-DE-Futures. Ein Versorger, der Ihnen einen Festpreis für 2027 anbietet, sichert die Menge in der Regel dort oder außerbörslich zu vergleichbaren Preisen ab.

- **Base (Grundlast):** gleichbleibende Leistung rund um die Uhr, an allen Tagen des Lieferzeitraums.
- **Peak (Spitzenlast):** gleichbleibende Leistung werktags von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr.
- **Laufzeiten:** Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresprodukte; das Jahresprodukt („Cal") deckt den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember ab und ist das wichtigste Produkt für Gewerbeverträge.

Ihr tatsächlicher Verbrauch ist aber kein glattes Band. Der Versorger bildet Ihr **Lastprofil** deshalb aus Base- und Peak-Produkten nach und gleicht die Abweichungen später am Spotmarkt aus. Die Kosten dafür (Strukturkosten, Ausgleichsenergie, Mengenrisiko) stecken im Aufschlag auf den Börsenpreis. Je unruhiger das Profil und je höher der Verbrauch in teuren Stunden, desto größer fällt dieser Aufschlag aus. Bei RLM-Kunden misst der Zähler jede Viertelstunde, sodass das Profil genau bekannt ist; mehr dazu unter [Lastgangmessung](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/lastgangmessung).

**03****Modell 1**

## **Festpreis: Wann ist ein fixer Strompreis die richtige Wahl?**

Ein Festpreis passt, wenn Planbarkeit wichtiger ist als der letzte Zehntelcent. Sie erhalten bei Vertragsschluss einen Arbeitspreis je kWh, der für die vereinbarte Laufzeit gilt. Der Versorger kauft die erwartete Menge ein und trägt danach das Risiko steigender Börsenpreise.

Diese Absicherung ist nicht kostenlos. Im Festpreis stecken neben dem Terminmarktpreis ein Aufschlag für das Profil, für Mengenabweichungen und für das Risiko, dass Kunden mehr oder weniger verbrauchen als geplant. Hinzu kommt das **Stichtagsrisiko**: Der Preis hängt vom Börsenniveau an genau dem Tag ab, an dem das Angebot angenommen wird. Wer an einem ungünstigen Tag abschließt, ist für zwei oder drei Jahre an dieses Niveau gebunden.

- Geeignet für: Betriebe mit Standardlastprofil, Filialisten, Praxen, Handwerk, Hotels und kleinere RLM-Kunden.
- Vorteil: fester Kalkulationswert für Budget, Preislisten und Bankgespräche.
- Nachteil: fallende Marktpreise kommen während der Laufzeit nicht an; der Risikoaufschlag ist immer bezahlt.
- Achten Sie auf den Umfang der Preisgarantie. Oft ist nur der Energieanteil fest, während Netzentgelte und Umlagen weitergegeben werden; Details unter [Laufzeit und Preisgarantie](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/vertragslaufzeit).

**04****Modell 2**

## **Tranchenbeschaffung: Wie funktioniert der Einkauf in Teilmengen?**

Beim Tranchenmodell wird die Jahresmenge in mehrere Teile zerlegt, die Sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum dann gültigen Terminmarktpreis fixieren. Der Endpreis ist der mengengewichtete Durchschnitt aller Tranchen plus eines vorab vereinbarten Dienstleistungsaufschlags. So verteilt sich das Stichtagsrisiko auf viele Termine.

1. **1**

   ****Rahmen festlegen:**** Lieferjahr, Prognosemenge, Anzahl der Tranchen (häufig 4 bis 12) und der späteste Fixierungstermin werden vertraglich vereinbart.
2. **2**

   ****Tranchen fixieren:**** Sie oder der Versorger lösen nach einem Plan oder nach Preisgrenzen einzelne Tranchen aus, etwa je 25 % der Menge in vier Quartalen vor Lieferbeginn.
3. **3**

   ****Restmenge klären:**** Nicht fixierte Mengen werden zum Stichtag automatisch zum Marktpreis geschlossen oder laufen in den Spotmarkt. Diese Regel steht im Vertrag und sollte vor Abschluss geprüft werden.
4. **4**

   ****Abrechnung:**** Während der Lieferung gilt der Mischpreis aller Tranchen. Abweichungen zwischen Prognose und Ist-Verbrauch werden meist zum Spotpreis ausgeglichen.

Das Modell verlangt Aufmerksamkeit. Jemand im Unternehmen muss Fixierungen freigeben, Preisgrenzen pflegen und die Restmengenregel im Blick behalten. Ohne diese Zeit ist ein Festpreis meist die bessere Wahl.

**05****Modell 3**

## **Spot- und Indexpreis: Was bedeutet Abrechnung zum Day-Ahead-Preis?**

Beim Spot- oder Indextarif zahlen Sie den Börsenpreis des Vortags (Day-Ahead) für die jeweilige Lieferperiode plus einen festen Aufschlag. Seit dem 1. Oktober 2025 ermittelt die gekoppelte europäische Day-Ahead-Auktion für jede **Viertelstunde** einen eigenen Preis, also 96 Preise am Tag statt bisher 24 Stundenpreise ([EPEX SPOT](https://www.epexspot.com/en/15-minute-products-market-coupling)).

Abgerechnet wird je nach Vertrag auf zwei Arten. Bei RLM-Kunden wird der gemessene Viertelstundenverbrauch mit dem jeweiligen Viertelstundenpreis multipliziert. Bei Kunden ohne Lastgang wird meist ein Monatsmittelwert verwendet, gewichtet nach einem Standardprofil. Bei Haushalten und Kleingewerbe mit intelligentem Messsystem sind dynamische Tarife möglich, die den Börsenpreis ebenfalls weitergeben.

_**Day-Ahead-Jahresmittel Deutschland/Luxemburg**_

| **Jahr** | **Mittelwert** | **Hinweis** |
| --- | --- | --- |
| **2022** | 235,45 €/MWh | Energiekrise; Monatsmittel im August 2022 über 465 €/MWh |
| **2024** | 78,51 €/MWh | 457 Stunden mit negativen Preisen |
| **2025** | 89,32 €/MWh | 573 Stunden mit negativen Preisen, 40 Stunden über 300 €/MWh, Höchstwert 583,40 €/MWh am 20.01.2025 |

Quelle: SMARD, Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur. 100 €/MWh entsprechen 10 ct/kWh, jeweils ohne Netzentgelte, Umlagen und Steuern.

Die Zahlen zeigen beide Seiten des Modells. In ruhigen Jahren liegt der Spotpreis im Mittel häufig unter dem Festpreis, weil kein Risikoaufschlag anfällt. In einer Krise wie 2022 schlägt er dagegen ungebremst durch. Ein Spot-Vertrag lohnt sich vor allem, wenn Sie Verbrauch in günstige Stunden verschieben können, etwa mit Speicher, Kühlhaus, Ladeinfrastruktur oder flexiblen Prozessen.

**06****Beispielrechnung**

## **Festpreis oder Spot: Was hätte ein Jahr mit Preisspitzen gekostet?**

Ob Festpreis oder Spot günstiger ist, entscheidet sich erst im Nachhinein. Ein Modellvergleich zeigt aber, wie stark das Ergebnis vom Jahresverlauf abhängt und warum das Lastprofil zählt: Wer im Winter mehr verbraucht, zahlt beim Spotpreis überproportional viel in den teuren Monaten.

Die Asymmetrie ist typisch: Der Festpreis wirkt wie eine Versicherungsprämie. In den meisten Jahren kostet er etwas, in einem Ausnahmejahr schützt er vor einem großen Ausschlag. Für Betriebe, die eine Kostensteigerung von 20 oder 30 Prozent beim Energieanteil nicht kurzfristig an Kunden weitergeben können, ist diese Prämie oft gut angelegt.

**07****Großkunden**

## **Was ist strukturierte Beschaffung für Großkunden?**

Strukturierte Beschaffung heißt: Das Unternehmen managt sein Strom-Portfolio selbst oder mit einem Dienstleister und kombiniert Terminprodukte, Spotmengen und gegebenenfalls Direktverträge mit Erzeugungsanlagen (PPA). Der Versorger übernimmt vor allem Bilanzkreis, Abwicklung und Ausgleich der Restmengen. Dieses Modell rechnet sich meist erst ab mehreren Gigawattstunden im Jahr, weil Personal, Risikorichtlinie und Reporting feste Kosten verursachen.

- **Risikorichtlinie:** Wer darf fixieren, bis zu welchem Anteil, mit welchen Preisgrenzen?
- **Hedge-Quote:** Typisch ist ein Pfad, der bis Lieferbeginn einen hohen Anteil der Menge absichert und den Rest offen hält.
- **Transparenz:** Energiepreis und Dienstleistungsentgelt werden getrennt ausgewiesen, Sie sehen also, was Börse und was Service kostet.

Für Unternehmen mit großen Lasten lohnt außerdem der Blick auf das Netzentgelt, weil dort die Jahreshöchstleistung zählt. Hebel dafür beschreibt der Artikel [Peak Shaving](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/peak-shaving); die Systematik der Entgelte steht unter Netzentgelte für Gewerbe.

**08****Zeitpunkt**

## **Wann sollten Unternehmen Strom einkaufen? Das Einkaufsfenster**

In der Praxis beginnt das sinnvolle Einkaufsfenster etwa 18 Monate und endet etwa 6 Monate vor Lieferbeginn. In diesem Zeitraum sind die Jahresprodukte am Terminmarkt gut gehandelt, und Sie haben mehrere Gelegenheiten statt nur eines Stichtags. Wer erst wenige Wochen vor Vertragsende anfragt, muss das Preisniveau nehmen, das an diesem Tag gilt.

1. **1**

   ****18 bis 12 Monate vorher:**** Verbrauchsdaten und Lastgang zusammenstellen, Kündigungsfrist des laufenden Vertrags notieren, Modell (Festpreis oder Tranchen) festlegen. Hilfreich: die Checkliste für den Wechsel.
2. **2**

   ****12 bis 6 Monate vorher:**** Angebote einholen und vergleichen; bei Tranchen die ersten Fixierungen auslösen. Angebote für Gewerbekunden gelten oft nur Stunden oder wenige Tage, weil sie an den Börsenpreis gekoppelt sind.
3. **3**

   ****6 bis 3 Monate vorher:**** Spätester Zeitpunkt für einen Abschluss mit Puffer; laufenden Vertrag fristgerecht kündigen. Fristen und Mustertext stehen unter Stromvertrag kündigen.

Ein günstiger Zeitpunkt lässt sich nicht vorhersagen. Wer das akzeptiert, streut entweder über Tranchen oder vergleicht bei einem Festpreis mehrere Angebote am selben Tag, damit der Unterschied zwischen den Versorgern sichtbar wird und nicht der zwischen zwei Börsentagen. Im [Smart-Vergleich](https://www.e-cura.de/rechner/smart) können Sie dafür Ihre Rechnung hochladen und Angebote auf derselben Preisbasis nebeneinander sehen.

**09****Risiken**

## **Welche Preisrisiken tragen Sie in welchem Modell?**

Jedes Modell verschiebt Risiken, keines beseitigt sie. Die wichtigsten vier sind Preisniveau, Zeitpunkt, Menge und Struktur.

| **Risiko** | **Festpreis** | **Tranchen** | **Spot/Index** |
| --- | --- | --- | --- |
| **Preisniveau steigt** | Versorger | nur für offene Tranchen beim Kunden | Kunde |
| **Ungünstiger Stichtag** | Kunde (einmalig bei Abschluss) | verteilt auf mehrere Termine | entfällt |
| **Mehr-/Mindermenge** | meist Versorger innerhalb einer Toleranz (z. B. ±10–20 %), darüber Kunde | meist Kunde zum Spotpreis | Kunde |
| **Profil/Struktur** | im Preis enthalten | meist im Aufschlag enthalten | Kunde, je Viertelstunde |

Toleranzbänder und Mehr-/Mindermengenregeln unterscheiden sich je Vertrag; sie stehen in den Ergänzenden Bedingungen.

Prüfen Sie außerdem, wie sich das Unternehmen in den nächsten Jahren entwickelt. Eine neue Produktionslinie, Wärmepumpen, E-Fahrzeuge oder eine eigene PV-Anlage verändern Menge und Profil. Ein Festpreisvertrag mit enger Mengentoleranz kann dann teuer werden, weil Mehr- oder Mindermengen zu Marktpreisen nachverrechnet werden.

**Häufige Fragen**

## **Antworten auf die wichtigsten Fragen**

<details><summary>Was ist besser für Unternehmen: Festpreis oder Spotpreis?</summary>

~~Für die meisten kleinen und mittleren Betriebe ist der Festpreis die passende Wahl, weil er Budgetsicherheit gibt und keinen laufenden Aufwand verursacht. Der Spotpreis ist im Mittel ruhiger Jahre oft günstiger, gibt aber Preisspitzen vollständig weiter. Er eignet sich vor allem für Betriebe mit RLM-Messung, die Verbrauch in günstige Viertelstunden verschieben können.~~

</details>

<details><summary>Was ist ein Tranchenmodell beim Strom?</summary>

~~Beim Tranchenmodell wird die Jahresmenge in mehrere Teile geteilt, die zu verschiedenen Zeitpunkten zum jeweils aktuellen Terminmarktpreis fixiert werden. Der Endpreis ist der Durchschnitt aller Tranchen plus Aufschlag. Das Modell verringert das Risiko, an einem einzigen ungünstigen Tag abzuschließen, und eignet sich meist ab etwa 500.000 kWh Jahresverbrauch.~~

</details>

<details><summary>Wie viele Monate vor Vertragsende sollte ich Strom einkaufen?</summary>

~~Üblich ist ein Einkaufsfenster von etwa 6 bis 18 Monaten vor Lieferbeginn. In diesem Zeitraum sind die Jahresprodukte am Terminmarkt gut handelbar und Sie haben mehrere Abschlussgelegenheiten. Spätestens drei Monate vor Vertragsende sollte das neue Angebot feststehen, damit die Kündigungsfrist des alten Vertrags eingehalten wird.~~

</details>

<details><summary>Was bedeuten Base und Peak beim Strompreis?</summary>

~~Base steht für eine gleichbleibende Lieferung rund um die Uhr, Peak für die Lieferung werktags von 8 bis 20 Uhr. An der EEX werden beide als Futures für Monate, Quartale und Kalenderjahre gehandelt. Versorger bilden das Lastprofil eines Kunden aus einer Mischung beider Produkte nach.~~

</details>

<details><summary>Wie hoch war der Börsenstrompreis 2025?</summary>

~~Der durchschnittliche Day-Ahead-Preis lag 2025 in Deutschland bei 89,32 €/MWh, also rund 8,9 ct/kWh, nach 78,51 €/MWh im Jahr 2024. Das zeigen die Daten der Bundesnetzagentur auf SMARD. Der Wert enthält keine Netzentgelte, Umlagen, Steuern und keinen Vertriebsaufschlag.~~

</details>

<details><summary>Gibt es Day-Ahead-Preise jetzt viertelstündlich?</summary>

~~Ja, seit dem Liefertag 1. Oktober 2025 ermittelt die europäische Day-Ahead-Auktion für jede Viertelstunde einen eigenen Preis. Damit gibt es 96 statt 24 Preise je Tag. Für RLM-Kunden mit Spotvertrag passt das zur Viertelstunden-Messung ihres Zählers.~~

</details>

<details><summary>Lohnt sich strukturierte Beschaffung für den Mittelstand?</summary>

~~Meist erst ab mehreren Gigawattstunden Jahresverbrauch. Strukturierte Beschaffung braucht eine Risikorichtlinie, Zuständigkeiten und regelmäßiges Reporting, die unabhängig von der Menge Aufwand verursachen. Für kleinere Verbräuche erreichen ein Festpreis oder ein einfaches Tranchenmodell einen ähnlichen Effekt mit weniger Aufwand.~~

</details>

<details><summary>Was passiert mit Mehrverbrauch bei einem Festpreisvertrag?</summary>

~~Das regelt die Mengentoleranz im Vertrag. Innerhalb eines Bandes, oft zwischen ±10 und ±20 Prozent der Prognosemenge, gilt der Festpreis. Mengen außerhalb dieses Bandes rechnen viele Versorger zu aktuellen Marktpreisen ab, was bei steigenden Preisen teuer werden kann.~~

</details>

**Weiterlesen**

## **Tiefer in den RLM-Cluster**

[**01**<h3>**Gewerbestrompreise 2026**</h3>Was eine kWh kostet und woraus sich der Preis zusammensetzt.**Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/preise) [**02**<h3>**Laufzeit und Preisgarantie**</h3>Welche Laufzeit, welche Garantie und was beim Vertragsende passiert.** Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/vertragslaufzeit) [**03**<h3>**Lastgangmessung**</h3>Wie der Viertelstunden-Lastgang die Beschaffung beeinflusst.** Lesen **](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/lastgangmessung) [**04**<h3>**Anschlussvertrag vergleichen**</h3>Vor dem Vertragsende rechtzeitig ein neues Angebot einholen.** Lesen **](https://www.e-cura.de/anschlussvertrag-vergleichen)

**Quellen & Rechtsgrundlagen**- [~~Bundesnetzagentur: Daten zum Strommarkt 2025 (SMARD)~~](https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260105_Smard.html) - [~~SMARD: Der Strommarkt im Jahr 2022~~](https://www.smard.de/page/en/topic-article/5892/209668/the-electricity-market-in-2022) - [~~SMARD: Großhandelspreise (Wiki)~~](https://www.smard.de/page/en/wiki-article/5884/5976/wholesale-prices) - [~~EEX: German Power Markets (Phelix-DE-Futures)~~](https://www.eex.com/en/markets/power/german-power-markets) - [~~EPEX SPOT: 15-Minuten-Produkte in der Marktkopplung~~](https://www.epexspot.com/en/15-minute-products-market-coupling) - [~~§ 41 EnWG – Energielieferverträge mit Letztverbrauchern~~](https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__41.html)

Stand 14. Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, das Preisblatt Ihres Netzbetreibers und die jeweils geltende Rechtslage.