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title: "Stromsteuer für Unternehmen 2026: Entlastung &amp; Antrag | e-nova"
canonical_url: "https://www.e-cura.de/gewerbestrom/stromsteuer"
last_updated: "2026-10-14T09:00:00+02:00"
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  description: "Energiekosten senken im Gesundheitswesen. Kostenlos, transparent, unverbindlich."
  "og:description": "Stromsteuer 2026: Regelsatz 2,05 ct/kWh, Entlastung auf 0,05 ct für Produzierendes Gewerbe und Landwirtschaft, Antrag beim Hauptzollamt, Fristen, Rechenbeispiele."
  "og:title": "Stromsteuer für Unternehmen 2026 — Wer entlastet wird und wie der Antrag läuft"
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Gewerbestrom9 Min LesezeitStand 14. Oktober 2026

# **Stromsteuer für Unternehmen 2026 **Wer entlastet wird und wie der Antrag läuft

Die Stromsteuer beträgt 2026 regulär 2,05 ct/kWh (20,50 € je MWh) und wird über die Stromrechnung bezahlt. Unternehmen des Produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft können seit 1. Januar 2026 dauerhaft eine Entlastung von 2,00 ct/kWh nach § 9b StromStG beantragen und zahlen damit effektiv den EU-Mindestsatz von 0,05 ct/kWh, abzüglich eines Sockelbetrags von 250 € pro Jahr. Der Antrag läuft nachträglich über das Zoll-Portal beim Hauptzollamt, für das Verbrauchsjahr 2026 bis spätestens 31. Dezember 2027.

**01****Grundlagen**

## **Wie hoch ist die Stromsteuer 2026 für Unternehmen?**

Die Stromsteuer beträgt nach § 3 StromStG **20,50 € je Megawattstunde**, also 2,05 ct/kWh. Der Satz gilt unverändert seit 2003 und für alle Letztverbraucher gleich, ob Haushalt, Bäckerei oder Chemiewerk. Unterschiede entstehen erst durch Befreiungen und Entlastungen, die Unternehmen selbst beantragen müssen.

<dl>

<dt>**Regelsatz**</dt>
<dd>**2,05 ct/kWh (20,50 €/MWh)**</dd>

<dt>**Entlastung § 9b**</dt>
<dd>**2,00 ct/kWh (20,00 €/MWh)**</dd>

<dt>**Effektiver Satz nach Entlastung**</dt>
<dd>**0,05 ct/kWh (EU-Mindestsatz)**</dd>

<dt>**Sockelbetrag**</dt>
<dd>**250 € pro Kalenderjahr**</dd>

<dt>**Zuständig**</dt>
<dd>**Hauptzollamt, Antrag über das Zoll-Portal**</dd></dl>

Steuerschuldner ist formal Ihr Stromlieferant. Er führt die Steuer an den Zoll ab und weist sie auf der Rechnung aus, meist als eigene Position „Stromsteuer“, manchmal im Arbeitspreis enthalten. Die Umsatzsteuer wird auch auf die Stromsteuer berechnet. Für Unternehmen mit Vorsteuerabzug zählt nur der Nettobetrag. Wo die Steuer im Gesamtpreis steckt, zeigt der Beitrag [Gewerbestrompreise 2026](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/preise).

**02****Neu seit 2026**

## **Was hat sich bei der Stromsteuer zum 1. Januar 2026 geändert?**

Seit 1. Januar 2026 ist die erhöhte Entlastung von 20 € je MWh für das Produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft **dauerhaft** im Gesetz verankert. 2024 und 2025 galt dieser Satz nur befristet. Möglich machte das das Dritte Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes, das der Bundestag im November 2025 beschlossen hat.

- **Kein Enddatum im Gesetz**: § 9b StromStG nennt keine Befristung mehr. Ein Vorbehalt bleibt: Die Entlastung ist eine staatliche Beihilfe und gilt nur, solange die beihilferechtliche Freistellung bei der EU-Kommission besteht. Ein Auslaufen müsste das Bundesfinanzministerium im Bundesgesetzblatt bekannt geben.
- **Keine Senkung für alle**: Der Koalitionsvertrag hatte eine Stromsteuersenkung für alle Verbraucher in Aussicht gestellt. Beschlossen ist sie bis Mitte Oktober 2026 nicht; Handel, Dienstleister und Haushalte zahlen weiter 2,05 ct/kWh.
- **Spitzenausgleich entfallen**: Den zusätzlichen Spitzenausgleich nach § 10 StromStG gibt es seit 2024 nicht mehr. Die höhere Grundentlastung nach § 9b hat ihn ersetzt, ohne Pflicht zu Energiemanagementsystem.
- **Klarstellungen**: Strom für Elektromobilität ist von der Entlastung ausgenommen; Strom in Speichern ist erst bei der Entnahme für betriebliche Zwecke begünstigt. Weitere Änderungen betreffen Speicher und Eigenerzeuger.

**03****Anspruch**

## **Welche Unternehmen bekommen die Stromsteuer-Entlastung?**

Die Entlastung nach § 9b StromStG erhalten Unternehmen, die nach § 2 StromStG zum **Produzierenden Gewerbe** oder zur **Land- und Forstwirtschaft** gehören, für Strom, den sie selbst zu betrieblichen Zwecken verbrauchen. Maßgeblich ist die Klassifikation der Wirtschaftszweige in der Ausgabe 2003 (WZ 2003), nicht die Branchenbezeichnung im Handelsregister.

_**Wer begünstigt ist (WZ 2003)**_

| **Abschnitt** | **Bereich** | **Beispiele** |
| --- | --- | --- |
| **A** | Land- und Forstwirtschaft (plus Klasse 05.02 Teichwirtschaft) | Ackerbau, Tierhaltung, Gartenbau, Gewächshäuser |
| **C** | Bergbau, Gewinnung von Steinen und Erden | Kiesgruben, Steinbrüche |
| **D** | Verarbeitendes Gewerbe | Bäckerei, Metzgerei, Tischlerei, Metallbau, Druckerei, Kunststoff, Lebensmittel |
| **E** | Energie- und Wasserversorgung | Wasserwerke, Fernwärme |
| **F** | Baugewerbe | Hoch- und Tiefbau, Elektroinstallation, Sanitär |

Gleichgestellt sind anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, soweit sie überwiegend Tätigkeiten aus diesen Abschnitten ausüben.

Bei Mischbetrieben entscheidet der **Schwerpunkt** der wirtschaftlichen Tätigkeit. Das Hauptzollamt richtet sich nach Kennzahlen wie Bruttowertschöpfung, Umsatz oder Beschäftigten je Tätigkeit. Eine Bäckerei mit großem Café-Anteil kann so aus der Begünstigung fallen, wenn der Gastronomieteil überwiegt. Im Zweifel lohnt die frühe Klärung mit dem Hauptzollamt.

**04****Ausgeschlossen**

## **Wer profitiert nicht von der Stromsteuersenkung?**

Alle Unternehmen außerhalb der Abschnitte A, C, D, E und F der WZ 2003 zahlen den vollen Regelsatz von 2,05 ct/kWh. Das betrifft einen großen Teil des Mittelstands.

- **Handel**: Einzel- und Großhandel, auch Kfz-Handel. Kfz-Werkstätten gehören in der WZ 2003 ebenfalls zum Abschnitt Handel und Reparatur.
- **Gastgewerbe**: Hotels, Restaurants, Cafés, Kantinen.
- **Dienstleistungen**: Büros, Kanzleien, Agenturen, IT, Rechenzentren, Logistik und Lagerhaltung.
- **Gesundheit und Soziales**: Arzt- und Zahnarztpraxen, Pflegeheime, Kliniken.
- **Freizeit und Sport**: Fitnessstudios, Hallenbäder, Sport- und Freizeitanlagen.
- **Strom für Dritte**: Auch begünstigte Betriebe erhalten keine Entlastung für Strom, den Mieter, Pächter oder andere Unternehmen auf dem Gelände verbrauchen. Diese Drittmengen müssen sauber abgegrenzt werden.
- **Elektromobilität**: Strom zum Laden von Elektrofahrzeugen ist ausdrücklich ausgenommen.

Für nicht begünstigte Betriebe bleibt die Stromsteuer ein fester Kostenblock von 2,05 ct/kWh. Sparen lässt sich hier nur über den Verbrauch, über Eigenerzeugung oder über einen günstigeren Energiepreis. Die regulierten Bestandteile sind bei allen Lieferanten gleich, verglichen wird der Energieanteil, etwa im [Smart-Vergleich](https://www.e-cura.de/rechner/smart) mit Ihrer letzten Rechnung.

**05****Beispielrechnung**

## **Rechenbeispiel: Wie viel Stromsteuer spart ein Betrieb?**

Die Entlastung berechnet sich aus der begünstigten Strommenge in MWh mal 20 €, abzüglich des Sockelbetrags von 250 €. Daraus folgt: Unter 12.500 kWh im Jahr gibt es nichts, darüber wächst die Ersparnis linear.

_**Jährliche Entlastung nach § 9b StromStG**_

| **Begünstigter Verbrauch** | **Entlastung brutto** | **minus Sockel** | **Erstattung** |
| --- | --- | --- | --- |
| **12.500 kWh** | 250 € | 250 € | 0 € |
| **30.000 kWh** | 600 € | 250 € | 350 € |
| **100.000 kWh** | 2.000 € | 250 € | 1.750 € |
| **500.000 kWh** | 10.000 € | 250 € | 9.750 € |
| **2.000.000 kWh** | 40.000 € | 250 € | 39.750 € |

**06****Antrag**

## **Wie beantragen Unternehmen die Stromsteuer-Entlastung beim Hauptzollamt?**

Die Entlastung wird nachträglich beim zuständigen Hauptzollamt beantragt, und zwar seit 2025 ausschließlich elektronisch über das **Zoll-Portal** in der Dienstleistung „Entlastung Energie/Strom für Unternehmen“. Sie zahlen also zunächst den vollen Satz an den Lieferanten und erhalten die Differenz später erstattet. Den Entlastungsbetrag berechnen Sie selbst.

1. **1**

   ****Zugang einrichten:**** Für das Zoll-Portal braucht das Unternehmen ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Beantragung dauert einige Tage, planen Sie sie vor Fristende ein.
2. **2**

   ****Strommengen zusammenstellen:**** Grundlage sind die Rechnungen aller Abnahmestellen des Kalenderjahres. Zählerstände oder Lastgänge belegen die Mengen. Welche Unterlagen ohnehin bereitliegen sollten, zeigt die [Checkliste für den Wechsel](https://www.e-cura.de/stromanbieter-wechseln-gewerbe/checkliste).
3. **3**

   ****Drittmengen abziehen:**** Strom für Mieter, Fremdfirmen, Elektrofahrzeuge oder private Nutzung herausrechnen. Wo nicht gemessen wird, ist eine nachvollziehbare Schätzung nötig.
4. **4**

   ****Formular 1453 ausfüllen:**** Antrag auf Steuerentlastung für Unternehmen nach § 9b StromStG, mit Angabe der Mengen und des berechneten Betrags.
5. **5**

   ****Anlagen beifügen:**** Ab 10.000 € Entlastung im Jahr die Selbsterklärung zu staatlichen Beihilfen (Formular 1139). Die Beschreibung der wirtschaftlichen Tätigkeit (Formular 1402) verlangt das Hauptzollamt bei Bedarf. Wird erzeugte Nutzenergie wie Wärme an andere Unternehmen abgegeben, kommt Formular 1456 hinzu.
6. **6**

   ****Frist einhalten:**** Spätestens am 31. Dezember des Folgejahres: für 2025 bis 31.12.2026, für 2026 bis 31.12.2027. Verspätete Anträge werden abgelehnt.

Der Regelfall ist ein Antrag pro Kalenderjahr. Bei größeren Beträgen lässt das Hauptzollamt auch kürzere Entlastungsabschnitte wie Quartal oder Monat zu, was die Liquidität verbessert. Die Nachweise müssen Sie aufbewahren, denn das Hauptzollamt kann prüfen.

**07****Abgrenzung**

## **Stromsteuer-Entlastung, Strompreiskompensation, Spitzenausgleich: Was ist was?**

Die Stromsteuer-Entlastung nach § 9b ist nur eine von mehreren Entlastungen. Sie werden bei verschiedenen Behörden beantragt, haben unterschiedliche Voraussetzungen und können teilweise kombiniert werden.

| **Instrument** | **Was entlastet wird** | **Für wen** | **Wo beantragen** |
| --- | --- | --- | --- |
| **§ 9b StromStG** | Stromsteuer, 2,00 ct/kWh | Produzierendes Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft | Hauptzollamt |
| **§ 9a StromStG** | Stromsteuer vollständig | bestimmte Prozesse, z. B. Elektrolyse, Glas- und Keramikherstellung, Metallerzeugung, chemische Reduktion | Hauptzollamt |
| **Spitzenausgleich (§ 10 StromStG)** | zusätzliche Stromsteuer-Erstattung | entfallen seit 2024 | nicht mehr möglich |
| **Strompreiskompensation** | indirekte CO₂-Kosten im Strompreis | energieintensive Branchen auf der EU-Sektorliste, abhängig vom hergestellten Produkt | DEHSt, mit Prüfvermerk eines Wirtschaftsprüfers |
| **Industriestrompreis** | Zuschuss auf den Strompreis 2026–2028, bis 50 % des Verbrauchs | energieintensive Branchen nach EU-Beihilferahmen | BAFA, Antrag ab 2027 rückwirkend für 2026 |
| **Begrenzung nach EnFG** | KWKG- und Offshore-Netzumlage | stromkostenintensive Unternehmen | BAFA |

Strompreiskompensation und Industriestrompreis dürfen nicht für dieselben Strommengen doppelt genutzt werden. Die Strompreiskompensation verlangt zudem ökologische Gegenleistungen wie ein Energie- oder Umweltmanagementsystem.

Für den typischen Handwerks- oder Fertigungsbetrieb ist § 9b die relevante Entlastung. Strompreiskompensation und Industriestrompreis zielen auf wenige Branchen mit sehr hohem Stromanteil an der Wertschöpfung. Was die Umlagen sind, auf die das EnFG wirkt, erklärt der Beitrag [Gewerbestrompreise 2026](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/preise).

**08****Eigenstrom**

## **Ist selbst erzeugter Strom aus PV-Anlagen von der Stromsteuer befreit?**

Ja, in den meisten Fällen. Strom aus erneuerbaren Energien oder hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung aus Anlagen bis **2 MW** ist nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG steuerfrei, wenn der Betreiber ihn im räumlichen Zusammenhang selbst verbraucht oder an Letztverbraucher in unmittelbarer Nähe liefert. Größere Anlagen sind nach Nr. 1 befreit, wenn der Strom am Erzeugungsort selbst entnommen wird.

- **Netzstrom bleibt steuerpflichtig**: Die Befreiung gilt nur für den direkt verbrauchten Solarstrom. Was Sie zusätzlich aus dem Netz beziehen, wird normal besteuert und kann bei begünstigten Betrieben über § 9b entlastet werden.
- **Keine bilanzielle Durchleitung**: Fließt der Strom durch das öffentliche Netz, entfällt die Befreiung, auch wenn es nur bilanziell geschieht.
- **Lieferung an Dritte**: Wer Strom an Mieter oder Nachbarbetriebe abgibt, kann zum Versorger im Sinne des StromStG werden. Klären Sie Pflichten und Erlaubnisse vorab mit dem Hauptzollamt.

Eine Eigenerzeugungsanlage senkt damit neben dem Energiepreis auch Stromsteuer, Netzentgelte und Umlagen auf jede selbst verbrauchte Kilowattstunde. Wie sich der Netzanteil zusammensetzt, steht unter [Netzentgelte für Gewerbe](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/netzentgelte). Begriffe wie Letztverbraucher oder Entnahmestelle erklärt das [Energie-Glossar](https://www.e-cura.de/glossar).

**Häufige Fragen**

## **Antworten auf die wichtigsten Fragen**

<details><summary>Wie hoch ist die Stromsteuer 2026?</summary>

~~Die Stromsteuer beträgt 2026 regulär 2,05 ct/kWh, das sind 20,50 € je Megawattstunde. Unternehmen des Produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft können 2,00 ct/kWh erstattet bekommen und zahlen effektiv 0,05 ct/kWh. Alle anderen Verbraucher zahlen den vollen Satz.~~

</details>

<details><summary>Ist die Stromsteuersenkung für das Produzierende Gewerbe befristet?</summary>

~~Nein, seit 1. Januar 2026 steht im Gesetz kein Enddatum mehr. 2024 und 2025 war der erhöhte Entlastungssatz noch befristet. Ein beihilferechtlicher Vorbehalt bleibt: Die Entlastung gilt, solange die Freistellung bei der EU-Kommission besteht.~~

</details>

<details><summary>Wird die Stromsteuer auch für Handel und Dienstleister gesenkt?</summary>

~~Bisher nicht. Die Bundesregierung hat eine Senkung für alle Verbraucher angekündigt, aber bis Mitte Oktober 2026 kein Gesetz und kein Datum beschlossen. Handel, Gastronomie, Hotels, Büros und Praxen zahlen weiter 2,05 ct/kWh.~~

</details>

<details><summary>Bis wann muss der Antrag auf Stromsteuer-Entlastung gestellt werden?</summary>

~~Der Antrag muss bis 31. Dezember des Jahres gestellt werden, das auf das Verbrauchsjahr folgt. Für den Verbrauch 2025 endet die Frist am 31. Dezember 2026, für 2026 am 31. Dezember 2027. Verspätete Anträge lehnt das Hauptzollamt ab.~~

</details>

<details><summary>Welches Formular brauche ich für die Stromsteuer-Entlastung?</summary>

~~Für die Entlastung nach § 9b StromStG brauchen Sie Formular 1453, das Sie im Zoll-Portal ausfüllen. Ab 10.000 € Entlastung pro Jahr kommt die Selbsterklärung zu staatlichen Beihilfen (Formular 1139) hinzu. Die Beschreibung der wirtschaftlichen Tätigkeit (Formular 1402) fordert das Hauptzollamt bei Bedarf an.~~

</details>

<details><summary>Ab welchem Verbrauch lohnt sich der Antrag?</summary>

~~Der Antrag lohnt sich ab mehr als 12.500 kWh begünstigtem Verbrauch im Jahr. Darunter wird der Entlastungsbetrag vollständig vom Sockelbetrag von 250 € aufgezehrt. Ein Betrieb mit 30.000 kWh erhält 350 €, einer mit 100.000 kWh 1.750 €.~~

</details>

<details><summary>Bekommt eine Kfz-Werkstatt die Stromsteuer-Entlastung?</summary>

~~In der Regel nein. Kfz-Werkstätten gehören nach der WZ 2003 zum Abschnitt Handel und Reparatur und nicht zum Produzierenden Gewerbe. Anders kann es aussehen, wenn ein Betrieb überwiegend herstellt, etwa im Karosserie- oder Fahrzeugbau. Maßgeblich ist der Schwerpunkt der Tätigkeit.~~

</details>

<details><summary>Was ist der Unterschied zwischen Stromsteuer-Entlastung und Strompreiskompensation?</summary>

~~Die Stromsteuer-Entlastung erstattet einen Teil der Stromsteuer und gilt für das gesamte Produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft. Die Strompreiskompensation gleicht indirekte CO₂-Kosten im Strompreis aus und steht nur energieintensiven Branchen auf einer EU-Liste offen. Die Entlastung beantragen Sie beim Hauptzollamt, die Kompensation bei der Deutschen Emissionshandelsstelle.~~

</details>

**Weiterlesen**

## **Tiefer in den RLM-Cluster**

[**01**<h3>**Gewerbestrompreise 2026**</h3>Was die Kilowattstunde kostet und woraus der Preis besteht.**Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/preise) [**02**<h3>**Netzentgelte für Gewerbe**</h3>SLP, RLM, Spannungsebenen und Entwicklung 2026.** Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/netzentgelte) [**03**<h3>**Stromrechnung verstehen**</h3>Wo Stromsteuer und Umlagen auf der Rechnung stehen.** Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom/rechnung-verstehen) [**04**<h3>**Gewerbestrom vergleichen**</h3>Markt, Versorgertypen und Vergleich für Unternehmen.** Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom)

**Quellen & Rechtsgrundlagen**- [~~§ 3 StromStG (Steuertarif)~~](https://www.gesetze-im-internet.de/stromstg/__3.html) - [~~§ 9b StromStG (Steuerentlastung für Unternehmen)~~](https://www.gesetze-im-internet.de/stromstg/__9b.html) - [~~§ 2 StromStG (Begriffsbestimmungen)~~](https://www.gesetze-im-internet.de/stromstg/__2.html) - [~~§ 9 StromStG (Steuerbefreiungen)~~](https://www.gesetze-im-internet.de/stromstg/__9.html) - [~~Zoll: Steuerentlastung nach § 9b StromStG~~](https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Strom/Steuerbeguenstigung/Steuerentlastungen/Steuerentlastung-nach-Par-9b-StromStG/steuerentlastung-nach-par-9b-stromstg_node.html) - [~~Zoll: Voraussetzungen nach § 9a und § 9b StromStG~~](https://www.zoll.de/DE/Unternehmen/Herstellung-Vertrieb-in-Deutschland/Steuern/Strom/Steuerverguenstigung/Steuerentlastung/tabelle1.html) - [~~DEHSt: Strompreiskompensation beantragen~~](https://www.dehst.de/DE/Themen/SPK/SPK-Antrag/spk-antrag_node.html)

Stand 14. Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, das Preisblatt Ihres Netzbetreibers und die jeweils geltende Rechtslage.