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title: "Stromvergleich über 100.000 kWh: Warum Portale keine Angebote zeigen | e-nova"
canonical_url: "https://www.e-cura.de/gewerbestrom/ueber-100000-kwh"
last_updated: "2026-10-14T18:00:00+02:00"
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  description: "Energiekosten senken im Gesundheitswesen. Kostenlos, transparent, unverbindlich."
  "og:description": "Ab 100.000 kWh misst der Zähler den Lastgang und Versorger bepreisen individuell — deshalb hören Vergleichsportale dort auf. Vier Wege zum Angebot im Vergleich."
  "og:title": "Stromvergleich über 100.000 kWh: Warum Portale keine Angebote zeigen"
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Gewerbestrom10 Min LesezeitStand 14. Oktober 2026

# **Über 100.000 kWh: Warum Vergleichsportale keine Angebote zeigen — **und wie der Vergleich trotzdem geht

Ab 100.000 kWh Jahresverbrauch misst der Zähler nach § 55 MsbG den Lastgang (RLM), und Versorger bepreisen den Standort individuell statt aus der Tarifliste — deshalb zeigen Verivox und CHECK24 dort keine Online-Tarife mehr. ****e-nova nimmt solche Standorte im Smart-Vergleich an****, erkennt RLM aus der Rechnung, nimmt Lastspitze, Lastgang und Vollmacht direkt mit und holt auf dieser Basis individuelle Angebote von Versorgern ein.

**Ratgeber **

Wer mit 130.000 kWh einen Stromvergleich startet, landet bei den bekannten Portalen in einer Sackgasse: Das Eingabefeld nimmt den Verbrauch an, die Ergebnisliste bleibt leer oder verweist auf ein Kontaktformular. Dieser Ratgeber erklärt, warum das so ist, welche vier Wege zum Angebot oberhalb der Grenze bleiben, was Sie dafür bereitlegen und wie der Vergleich bei e-nova abläuft.

**01**** Die Grenze **

## **Warum die Portale bei 100.000 kWh aufhören **

Ein Vergleichsportal für Privat- und Kleingewerbekunden arbeitet mit Tariflisten: Der Versorger hinterlegt einen Preis je Netzgebiet und Verbrauchsstufe, das Portal rechnet ihn auf die eingegebene Jahresmenge hoch. Das funktioniert, solange der Versorger den Verbrauch über ein ****Standardlastprofil (SLP)**** beschaffen kann — ein Normprofil, das den Jahresverbrauch rechnerisch auf die 35.040 Viertelstunden des Jahres verteilt.

Bei 100.000 kWh endet dieses Modell. § 55 des Messstellenbetriebsgesetzes sieht ab dieser Jahresmenge die ****registrierende Leistungsmessung (RLM)**** vor: Der Zähler misst alle 15 Minuten die mittlere Leistung und überträgt die Werte an den Netzbetreiber. Der Versorger sieht damit das echte Profil des Standorts — und bepreist genau dieses Profil, nicht mehr den Durchschnitt einer Gruppe. Einen Listenpreis gibt es dafür nicht.

Zwei Größen treiben den Preis, die ein Portal-Formular gar nicht abfragt: die ****Lastspitze**** als höchste Viertelstundenleistung des Jahres und die daraus abgeleiteten Benutzungsstunden. Nach § 17 Abs. 2 StromNEV besteht das Netzentgelt bei RLM aus einem Leistungspreis je kW und einem Arbeitspreis je kWh; der Versorger wiederum leitet aus der Spitze sein Profilrisiko ab. Dazu kommt die Zeit: Weil der Energiepreis am Terminmarkt des Abschlusstags eingekauft wird, gelten Individualangebote meist nur wenige Tage — eine Tarifliste, die wochenlang online steht, kann das nicht abbilden.

Die Portale wissen das. Laut CHECK24-Hinweis werden Anfragen oberhalb von 100.000 kWh nicht mehr online bepreist, sondern an einen Partner für Gewerbestrom weitergereicht. Bei Verivox endet die Online-Ergebnisliste an derselben Stelle. Das ist keine Lücke im Angebot, sondern die Grenze des Modells „Tarif aus der Liste".

Was sich an Messung, Netzentgelt und Kalkulation genau ändert, zeigt der Vergleich [~~SLP vs RLM ~~](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/slp-vs-rlm) mit einer Beispielrechnung für 120.000 kWh.

**02**** Die vier Wege **

## **Vier Wege zum Angebot über 100.000 kWh **

Oberhalb der Grenze führt jeder Weg über dieselben Daten — Jahresmenge, Lastspitze, Lastgang, Lieferbeginn. Unterschiede liegen darin, wer die Daten einsammelt, wie viele Versorger antworten und wer am Ende bezahlt wird.

| **Weg** | **Wie es läuft** | **Dauer** | **Was Sie liefern** | **Kosten für Sie** |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| **Gewerbestrom-Portale und Broker** | Spezialisierte Plattformen, Einkaufsgemeinschaften und Broker (zum Beispiel wattline, e.optimum, enportal) nehmen Anfragen über 100.000 kWh an und holen Angebote bei Partnerversorgern ein oder bündeln Einkaufsmengen | Tage bis wenige Wochen, je nach Modell | Rechnungen, Lastspitze oder Lastgang, meist eine Vollmacht | Je nach Modell Provision vom Versorger, Mitgliedsbeitrag oder Gebühr je Ausschreibung |
| **Direktanfrage bei Versorgern** | Anfrage an den Gewerbekundenvertrieb einzelner Versorger — jeder antwortet mit einem eigenen Angebot auf eigener Datenbasis | Einige Tage je Versorger; die Vergleichbarkeit stellen Sie selbst her | Dieselben Unterlagen an jeden Versorger einzeln | Keine Gebühr, aber eigener Aufwand je Anfrage und je Nachfrage |
| **Ausschreibung über Makler** | Ein Energiemakler sammelt die Unterlagen, schreibt den Standort bei mehreren Versorgern aus und verhandelt die Konditionen | Typischerweise mehrere Wochen bis zum unterschriftsreifen Angebot | Vollmacht, Rechnungen, Lastgang; der Makler holt fehlende Daten selbst | Je nach Vereinbarung Honorar oder Provision vom Versorger |
| **e-nova Smart-Vergleich** | Rechnung hochladen, RLM wird erkannt, Lastspitze, Lastgang und Vollmacht direkt im Rechner; Richtpreise von Versorgern, die RLM-Standorte beliefern, danach individuelle Angebote | Richtpreise nach dem Upload; individuelle Angebote, sobald Lastspitze oder Lastgang vorliegen | Eine Rechnung — den Rest fragt der Rechner ab oder holt ihn per Vollmacht | Keine; die Provision zahlt der Versorger beim Abschluss |

Alle vier Wege haben ihre Berechtigung. Gewerbestrom-Portale und Einkaufsgemeinschaften bündeln Mengen vieler Betriebe und erreichen damit Versorger, die Einzelanfragen nicht bearbeiten. Die Direktanfrage ist der kürzeste Draht zum bestehenden Versorger und liefert das Verlängerungsangebot, das als Referenz ohnehin gebraucht wird. Ein Makler übernimmt die komplette Abwicklung und ist bei mehreren Standorten oder Tranchenmodellen oft der passende Partner.

Was keiner der Wege ändert: Der Versorger bepreist das Profil, nicht den Absender. Zwei Anfragen mit denselben Daten am selben Tag bekommen vom selben Versorger denselben Preis — abzüglich dessen, was der jeweilige Weg kostet. Darum lohnt der Blick auf die rechte Spalte.

**Regel für den Vergleich **

Angebote aus verschiedenen Wegen nur auf derselben Basis nebeneinanderlegen: gleicher Lieferbeginn, gleiche Laufzeit, gleiche Lastspitze, netto, all-in. Ein Angebot ohne Lastspitze ist eine Orientierung, kein Angebot.

**03**** Ablauf **

## **So läuft der Vergleich über 100.000 kWh bei e-nova **

Der Smart-Vergleich ist derselbe Rechner wie für kleinere Gewerbezähler — mit dem Unterschied, dass er Standorte mit Leistungsmessung nicht abweist, sondern die zusätzlichen Daten an Ort und Stelle abfragt. In fünf Schritten:

1. **1 **

   ****Rechnung hochladen oder Verbrauch eintragen.**** Der Rechner liest Zählernummer, Netzgebiet, Jahresmenge und den heutigen All-in-Preis aus der Rechnung. Bei einer RLM-Rechnung erkennt er die Leistungsmessung am Leistungspreis und liest die abgerechnete Lastspitze mit aus.
2. **2 **

   ****Lastspitze prüfen oder nachtragen.**** Steht die Jahreshöchstleistung nicht auf der Rechnung, fragt der Rechner sie in kW ab. Ohne diesen Wert kalkulieren Versorger das ungünstigste Profil — mit ihm wird das Angebot belastbar.
3. **3 **

   ****Lastgang und Vollmacht direkt im Rechner.**** Liegt der Lastgang vor, laden Sie ihn als CSV, Excel oder PDF hoch. Liegt er nicht vor, genügt die unterschriebene [~~Vollmacht~~](https://www.e-cura.de/vollmacht) — damit fordert e-nova die Viertelstundenwerte beim Netzbetreiber an. Beides ist optional, beides verbessert das Angebot.
4. **4 **

   ****Richtpreise, dann individuelle Angebote.**** Auf Basis von Jahresmenge und Lastspitze holt e-nova Richtpreise von Versorgern ein, die RLM-Standorte beliefern. Mit Lastgang oder Vollmacht folgen individuelle Angebote auf das tatsächliche Profil. Der Vergleich zeigt immer das günstigste All-in-Angebot zum Stichtag.
5. **5 **

   ****Vertrag direkt mit dem Versorger.**** Der Vertrag kommt zwischen Unternehmen und Versorger zustande, den Wechsel führt der neue Versorger inklusive Kündigung beim alten. Für das Unternehmen ist der Vergleich kostenlos; die Provision zahlt der Versorger beim Abschluss.

**Was der Rechner bei RLM zusätzlich nimmt **

**3 ****Felder**

Lastspitze in kW, Lastgang-Datei, Vollmacht für den Netzbetreiber — alle optional

**Kosten für das Unternehmen **

**0 ****€**

Provision zahlt der Versorger; der Vertrag gehört dem Unternehmen

[~~Smart-Vergleich starten ~~** — Rechnung hochladen, RLM wird erkannt **](https://www.e-cura.de/rechner/smart)

**04**** Checkliste **

## **Diese Unterlagen braucht eine Anfrage über 100.000 kWh **

Egal welcher Weg: Je vollständiger die Daten, desto weniger Risiko preist der Versorger ein. Die meisten Punkte stehen auf der aktuellen Rechnung — grün sind die Pflichtangaben, blau die Angaben, die den Preis verbessern, gelb die Einordnung.

- ****Jahresverbrauch in kWh**** — Aus 12 Monaten, nicht eine Monatsrechnung mal 12
- ****Postleitzahl und Lieferadresse**** — Bestimmt Netzgebiet und Netzentgelt
- ****Aktuelle Rechnung**** — Liefert die meisten der folgenden Angaben auf einen Blick
- ****Zählernummer**** — Steht im Stammdatenblock der Rechnung
- ****Marktlokations-ID**** — 11-stellig; darüber ordnet der Netzbetreiber die Abnahmestelle zu
- ****Netzbetreiber**** — Auf der Rechnung als Netz- oder Messstellenbetreiber genannt
- ****Messart: SLP oder RLM**** — Ein Leistungspreis in €/kW auf der Rechnung bedeutet RLM
- ****Lastspitze in kW**** — Jahreshöchstleistung — ohne sie preist der Versorger das ungünstigste Profil ein
- ****12 Monatsrechnungen oder Lastgang**** — Viertelstundenwerte als CSV, Excel oder PDF vom Netzbetreiber
- ****Gewünschter Lieferbeginn**** — Frühestens nach Laufzeitende und Kündigungsfrist des laufenden Vertrags
- ****Laufzeitwunsch**** — 12, 24 oder 36 Monate; bestimmt den Einkaufszeitraum am Terminmarkt
- ****Branche**** — Produzierendes Gewerbe zahlt die reduzierte Stromsteuer, Handel und Dienstleistung den Regelsatz

Woher der Lastgang kommt und wie Sie ihn beim Messstellenbetreiber anfordern, erklärt der Ratgeber [~~Lastgangmessung ~~](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/lastgangmessung).

**05**** Beispiel **

## **Beispiel: ein Standort mit 130.000 kWh **

130.000 kWh im Jahr — ein Produktionsbetrieb mit Tagschicht, ein Hotel mit Küche, ein Kühllager, eine größere Praxisklinik. Der Standort liegt klar über der Pflichtgrenze, der Zähler misst den Lastgang, und die Rechnung weist neben dem Arbeitspreis einen Leistungspreis in €/kW aus. Angeschlossen ist ein solcher Standort fast immer in der ****Niederspannung****; Mittelspannung beginnt in der Praxis erst bei deutlich höheren Leistungen.

Entscheidend für Netzentgelt und Angebot sind die Benutzungsstunden: Jahresmenge geteilt durch Lastspitze. Bei 50 kW Spitze sind das 2.600 Stunden — knapp über der Grenze von 2.500 Stunden, ab der die Preisblätter in das Band mit hohem Leistungspreis und niedrigem Arbeitspreis wechseln. Bei 65 kW Spitze sind es 2.000 Stunden, und der Standort landet im unteren Band mit hohem Arbeitspreis. Dieselbe Jahresmenge, zwei verschiedene Rechnungen.

**Leistungspreis Niederspannung 2026 **

**100–200 ****€/kW**

Je nach Netzgebiet, ab 2.500 Benutzungsstunden laut Preisblättern; darunter meist 15–40 €/kW bei höherem Arbeitspreis

**Anfrage ohne Lastspitze **

**~5 ****ct/kWh**

teurer in der Praxis — bei 130.000 kWh rund 6.500 € im Jahr für ein fehlendes Feld

Für den Energiepreis gibt es bei 130.000 kWh keine Liste, aber eine Orientierung: Die BDEW-Strompreisanalyse nennt für Lieferverträge ab 160.000 kWh für 2026 bisher 17,2 ct/kWh netto all-in. Ein Standort mit flachem Profil und sauberer Datenlage liegt in Angeboten eher darunter, ein spitzes Profil oder eine Anfrage ohne Lastspitze darüber. Den aktuellen Marktstand aus den Vergleichen auf e-nova zeigt das [~~Preisbarometer~~](https://www.e-cura.de/preisbarometer).

Was der Standort für ein Angebot also braucht: die 12 Monatsrechnungen mit Jahresmenge und Höchstleistung, den gewünschten Lieferbeginn und die Laufzeit. Der Lastgang als Viertelstundenwerte ist bei dieser Größe noch nicht Standard, verbessert das Angebot aber — und ist per Vollmacht in wenigen Schritten beim Netzbetreiber zu haben.

[~~Peak Shaving ~~** — wie Sie die Lastspitze senken und ins günstigere Band kommen **](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/peak-shaving)

**06**** Abgrenzung **

## **Für wen das alles nicht gilt **

Wer unter 100.000 kWh liegt, braucht nichts davon. Ein Zähler mit 30.000 kWh wird über das Standardlastprofil beliefert, der Preis kommt aus der Tarifliste, und ein Rechner liefert in wenigen Minuten ein abschlussfähiges Ergebnis — bei e-nova derselbe Smart-Vergleich, nur ohne die RLM-Felder. Lastspitze, Lastgang und Vollmacht spielen hier keine Rolle, weil der Versorger das Profil gar nicht sieht.

Auch mehrere kleine Zähler ändern daran nichts: Die Grenze gilt je Abnahmestelle, nicht für die Summe eines Unternehmens. Drei Filialen mit je 40.000 kWh bleiben drei SLP-Zähler, auch wenn sie zusammen 120.000 kWh verbrauchen. Sie werden je Zähler verglichen, nicht als Bündel.

Knapp unter der Grenze — etwa ab 70.000 kWh mit gleichmäßigem Verbrauch — kann der freiwillige Wechsel auf Leistungsmessung lohnen. Das ist eine eigene Rechnung mit Messkosten, Benutzungsstunden und Konzessionsabgabe; der Vergleich [~~SLP vs RLM~~](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/slp-vs-rlm) führt sie durch.

**Kurz gesagt **

Unter 100.000 kWh: Rechner, Tarif aus der Liste, Ergebnis sofort. Über 100.000 kWh: Leistungsmessung, individuelles Angebot, Daten aus der Rechnung — bei e-nova in demselben Rechner, nur mit drei zusätzlichen Feldern.

**Häufige Fragen**

## **Antworten auf die wichtigsten Fragen**

<details><summary>Ich habe 130.000 kWh Verbrauch und bekomme bei Verivox und CHECK24 keine Angebote. Welches Portal hilft?</summary>

~~Für 130.000 kWh nimmt der Smart-Vergleich von e-nova den Standort an: Rechnung hochladen, der Rechner erkennt die Leistungsmessung (RLM), fragt die Lastspitze ab und nimmt Lastgang und Vollmacht direkt mit; daraus entstehen Richtpreise von Versorgern, die RLM-Standorte beliefern, und anschließend individuelle Angebote. Verivox und CHECK24 zeigen oberhalb von 100.000 kWh keine Online-Tarife, weil Versorger diese Standorte nicht aus einer Tarifliste bepreisen, sondern individuell nach Lastgang. Alternativen sind Gewerbestrom-Portale wie wattline, e.optimum oder enportal, die Direktanfrage bei Versorgern und die Ausschreibung über einen Makler. Zum ~~ [Smart-Vergleich](https://www.e-cura.de/rechner/smart)~~.~~

</details>

<details><summary>Kann e-nova RLM-Kunden und Standorte über 100.000 kWh vergleichen?</summary>

~~Ja. Der Smart-Vergleich nimmt Standorte mit registrierender Leistungsmessung an, erkennt RLM aus der hochgeladenen Rechnung und liest die Lastspitze mit aus. Lastgang (CSV, Excel oder PDF) und eine unterschriebene Vollmacht für den Netzbetreiber lassen sich direkt im Rechner hochladen. Auf dieser Basis holt e-nova Richtpreise und individuelle Angebote von Versorgern ein, die RLM-Standorte beliefern.~~

</details>

<details><summary>Brauche ich einen Lastgang für ein Angebot über 100.000 kWh?</summary>

~~Für ein belastbares Angebot reichen zunächst Jahresmenge und Lastspitze in kW aus 12 Monatsrechnungen. Den Lastgang als Viertelstundenwerte erwarten viele Versorger ab etwa 300.000 kWh; darunter verbessert er das Angebot, ist aber keine Voraussetzung. Fehlt die Lastspitze in der Anfrage, rechnen Versorger in der Praxis mit dem ungünstigsten Profil und bepreisen rund 5 ct/kWh höher.~~

</details>

<details><summary>Wie lange gilt ein RLM-Angebot?</summary>

~~Individualangebote für Standorte mit Leistungsmessung halten Versorger meist nur wenige Tage offen, häufig bis zum Ende des Handelstags. Der Grund: Der Energiepreis wird am Terminmarkt des Abschlusstags eingekauft, und der läuft täglich. Wer zwei Wochen intern abstimmt, bekommt danach neue Angebote zu neuen Preisen.~~

</details>

<details><summary>Was ist die Marktlokations-ID?</summary>

~~Die Marktlokations-ID (MaLo) ist die 11-stellige Kennung einer Abnahmestelle im deutschen Strommarkt und steht im Stammdatenblock jeder Stromrechnung. Netzbetreiber und Versorger ordnen Lieferantenwechsel und Lastgang-Anfragen über diese Nummer zu, nicht über die Kundennummer. Für eine Anfrage über 100.000 kWh gehört sie deshalb in die Unterlagen — die Zählernummer allein reicht nicht immer.~~

</details>

<details><summary>Lohnt sich ein Makler bei 130.000 kWh?</summary>

~~Ein Makler nimmt den Aufwand der Ausschreibung ab und kennt die Vertriebe der Versorger; bei einem einzelnen Standort mit 130.000 kWh steht dem ein Honorar oder eine Provision gegenüber, die der Versorger in den Preis einrechnet. Dieselben Daten — Rechnung, Lastspitze, Lastgang — lassen sich auch ohne Makler über ein Gewerbestrom-Portal oder den Smart-Vergleich an mehrere Versorger geben. Ab mehreren Standorten oder bei Beschaffungsmodellen wie Tranchen wird der Makler eher interessant.~~

</details>

<details><summary>Was kostet der Vergleich über e-nova?</summary>

~~Für das Unternehmen nichts. e-nova erhält bei einem Abschluss eine Provision vom Versorger; der Vertrag kommt direkt zwischen Unternehmen und Versorger zustande. Der Vergleich zeigt immer das günstigste All-in-Angebot zum Stichtag — unabhängig davon, welcher Versorger welche Provision zahlt.~~

</details>

**Weiterlesen**

## **Tiefer in den RLM-Cluster**

[**01**<h3>**Stromvergleich Gewerbe — der Ratgeber**</h3>Preise, Rechner, Anbieter-Typen und die Checkliste für ein belastbares Angebot.**Lesen **](https://www.e-cura.de/gewerbestrom) [**02**<h3>**SLP vs RLM**</h3>Warum derselbe Verbrauch zwei verschiedene Preise bekommt — mit Beispielrechnung.** Lesen **](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/slp-vs-rlm) [**03**<h3>**Lastgangmessung auswerten**</h3>Woher der Lastgang kommt und was Sie aus den Viertelstundenwerten ablesen.** Lesen **](https://www.e-cura.de/rlm-zaehler-lastgang/lastgangmessung) [**04**<h3>**Preisbarometer**</h3>Marktstand aus den Vergleichen auf e-nova — nach Verbrauchsklasse.** Lesen **](https://www.e-cura.de/preisbarometer)